Geschichte

Ab 6. Jh.:

Erste Besiedlung des Gebietes durch slawische Stämme.

1206:

Erste urkundliche Erwähnung von Dresden. Kurz darauf wird Dresden das Stadtrecht verliehen.

1464:

Herzog Albert aus dem Geschlecht der Wettiner ist Herrscher der Region und wählt Dresden als seinen ständigen Regierungssitz.

16. Jh.:

Die Stadt wächst und es gibt eine rege Bautätigkeit - Viele der Renaissancebauwerke entstehen. Die Reformation setzt sich durch.

1685:

Ein großer Teil der Stadt brennt 1685 völlig ab. An dieser Stelle entstehen anschließend viele prächtige Bauten im Barockstil - die heutige Neustadt.

1694:

Kurfürst Friedrich August I., vorwiegend unter dem Namen August der Starke bekannt, tritt seine Herrschaft am Dresdner Hofe an. In den folgenden Jahren entwickelt sich Dresden zu einem führenden europäischen Kunst- und Kulturzentrum. Die vielen Prachtbauten bringen der Stadt den Namen "Elbflorenz" ein.

1760:

Ein großer Teil der Gebäude wird durch den Beschuss der preußischen Artillerie beschädigt. Besonders die Altstadt von Dresden wird dabei stark verwüstet.

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Die barocke Frauenkirche wird im 18. Jahrhundert gebaut

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Beeinflußte das Stadtbild nachhaltig: August der Starke

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Der imposante Zwinger stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert

18. Jh.:

Berühmte Bauwerke des Barock wie der Zwinger, das Grüne Gewölbe, die Frauenkirche und die Gemäldegalerie werden fertig gestellt. Durch Kriege wird aber ein Teil der alten Bauten Dresdens zerstört. Das Verfahren zur Porzellanherstellung wird entdeckt.

19. Jh.:

Dresden entwickelt sich zu einem bedeutenden Industriezentrum. Mit der Industrialisierung steigt auch die Bevölkerungszahl der Stadt stark an.

1919:

Der letzte König dankt ab und Dresden wird Hauptstadt des Freistaates Sachsen.

1945:

Zweiter Weltkrieg:
In Dresden leben etwa 500.000 Menschen, darunter vorwiegend Frauen und Kinder. Hinzu kommen noch einmal 30.000 kriegsgefangene Soldaten und etwa 600.000 Flüchtlinge aus Schlesien.

In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar wird bei einem Bombenangriff der Alliierten fast die gesamte Innenstadt zerstört. Schätzungen zufolge fallen dieser Bombardierung zwischen 18.000 und 25.000 Menschen zum Opfer.

Die aus alliierter Sicht äußerst erfolgreiche Operation verläuft in insgesamt vier Angriffswellen: Gegen 21.50 Uhr erreichen 244 britische Lancaster-Bomber die Innenstadt. Zuerst werden Leuchtbomben abgeworfen, um die Angriffsziele für die nachfolgenden Verbände zu markieren. Nachdem weder Flak-Feuer noch deutsche Flugzeuge der Wehrmacht zu bemerken waren, beginnen die britischen Bomber gegen 22.10 Uhr mit dem Abwurf ihrer Bomben auf die Innenstadt. Gegen 22.30 steht die komplette Innenstadt in Flammen.
Etwa drei Stunden nach dem ersten Angriff befinden sich die Rettungsmaßnahmen auf dem Höhepunkt. Dies ist der Beginn der zweiten Angriffswelle. Zwischen 1.23 Uhr bis 1.54 Uhr attackieren insgesamt 529 Lancaster-Bomber der britischen Royal Air Force hauptsächlich die äußeren Stadtteile von Dresden. Dadurch können die Rettungsmaßnahmen sehr erfolgreich gestört werden. Alles in allem warfen die britischen Bomber bisher 200.000 Sprengbomben und 650.000 Brandbomben mit einem Gewicht von mehr als 2.600 Tonnen ab.

Am Morgen des 14. Februar beginnt die dritte Angriffswelle. Dabei werfen 311 B-17-Bomber der US Air Force etwa 780 Tonnen Bomben ab. Auffällig sind hierbei auch die etwa 70 Jäger vom Typ P-51, die mit ihren Maschinengewehren auf Menschengruppen schießen, die sich im Großen Garten und auf den Ausfallstraßen ansammeln. In den Mittagsstunden des 15. Februar vollenden weitere 200 amerikanische B-17-Bomber die Operation und werfen noch einmal 440 Tonnen Bomben ab.

Über die genauen Motive dieses Angriffs kann man heute nur noch spekulieren. War dies die längst überfällige Vergeltung für die deutschen Bombenangriffe auf Coventry und London? Wollten die Alliierten Streitkräfte ihre militärische Überlegenheit gegenüber Stalin demonstrieren? Sehr widersprüchlich sind auch die Angaben, die man den Piloten gemacht hatte: In einigen Fliegerstaffeln war von angeblichen Giftgasfabriken in der Innenstadt die Rede. Andere Piloten meinten, in Dresden müsse man ein Gestapo-Hauptquartier beziehungsweise einen Verkehrsknotenpunkt zerstören.

Klar ist, dass mit der Bombardierung hauptsächlich zivile Einrichtungen zerstört wurden, während Kasernen und Materiallager am Rande der Stadt nicht bombardiert wurden. Angeblich sollte mit der Bombardierung auch der Weg für den Einmarsch der Roten Armee frei gemacht werden. Die sowjetischen Truppen erreichten Dresden jedoch erst nach der Kapitulation.

1949:

Gründung der DDR. Später wird Dresden Bezirksstadt und erhält eine typisch sozialistische Architektur. Aber auch die Prachtbauten der Stadt werden nach und nach wieder aufgebaut.

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Nach dem Ende des Krieges beginnen die Rekonstruktionsarbeiten

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Auch die Brühlsche Terrasse erstrahlte bald wieder im alten Glanz

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Schön, aber kein Welterbe mehr: Das Dresdner Elbtal

1985:

Wiedereröffnung der Dresdner Semperoper.

1990:

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wird Dresden Hauptstadt des Freistaates Sachsen.

1991:

Beginn der Planungen zum Wiederaufbau der Frauenkirche.

1998:

Im Gegensatz zu vielen anderen Städten in Sachsen gilt Dresden wieder als ein attraktiver Standort für Industrie. Die Stadt hat etwa 500.000 Einwohner.

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Land unter in Dresden

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Die Flut richtet 2002 schwere Schäden an

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Die Gläserne Fabrik öffnte 2001

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Die Frauenkirche wurde im Jahr 2005 fertig

2000:

Eröffnung der Gläsernen Manufaktur des VW-Konzerns

2002:

Das Jahrhunderthochwasser richtet schwere Schäden in der Innenstadt an.

2004:

Das Schloss wird wiedereröffnet.

2005:

Die Frauenkirche wird wiedereröffnet.

2006:

Dresden feiert das 800-jährige Stadtjubiläum.

2009:

Die UNESCO erkennt dem Dresdner Elbtal den Titel als Welterbe ab.

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