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| Die Frauenkirche ist ein eindrucksvolles Symbol für die wechselvolle Historie von Dresden |  |
Die am Neumarkt 25 gelegene Frauenkirche zählt zu den bekanntesten Bauwerken von Dresden und symbolisiert wie kaum ein anderes Gebäude die wechselvolle Geschichte des Kurfürstentums Sachsen über den Zweiten Weltkrieg bis hin zum DDR-Regime und der anschließenden Wiedervereinigung Deutschlands.
Seit ihrer Rekonstruktion prägt die 91 Meter hohe, im Stil des Barocks gehaltene Frauenkirche erneut das Dresdner Stadtbild. Der Grundriss des Gotteshaus entspricht der Form eines griechischen Kreuzes und im Gegensatz zu der monumentalen Steinkuppel wirken die vier Ecktürme recht klein. Die Frauenkirche wird heute als evangelische Kirche genutzt und ist durch ihre bewegte Historie eine der Dresdner Hauptsehenswürdigkeiten.
Das bemerkenswerteste architektonische Detail der im Inneren recht opulent gestalteten Frauenkirche ist ohne Frage die mächtige, mit acht Bildnissen verschönerte Kuppel. Ursprünglich realisierte der Maler Giovanni Battista Grone diese Kunstwerke im Jahr 1734. Selbstverständlich sollten die Darstellungen der Evangelisten sowie der Tugenden Glaube, Liebe, Hoffnung und Barmherzigkeit auch in dem Neubau nicht fehlen. Der erste Rekonstruktionsversuch scheiterte jedoch, da eine der Figuren viel zu bunt war. Nach einiger Zeit fanden die Bauleiter jedoch einen Restaurator, der sich auf die Wiedergewinnung der barocken Farbgestaltung im Innenraum verstand.
Da auch die Glocken der Frauenkirche den Luftangriffen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fielen, fertigte eine Karlsruher Glockengießerei sieben neue Glocken für die Frauenkirche an. Auch dieses Unterfangen war nicht beim ersten Versuch von Erfolg gekrönt, da die Glocken aufgrund des zu massiven Zierwerkes unrein klangen. Nach dem erneuten Guss erklingen die sieben neuen Glocken Jesaja, Johannes, Jeremia, Josua, David, Philippus und Hanna seit dem Jahr 2003 im Zusammenspiel mit der historischen Glocke Maria.
 | | Das sandsteinerne Gotteshaus ist ein Touristenmagnet |  |
|  | | Bronzenes Denkmal zu Ehren von Martin Luther |  |
|  | | Blick von der Brühlschen Terrasse zur Frauenkirche |  |
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Auf der Spitze der 91 Meter hohen Frauenkirche befindet sich am südwestlichen Treppenturm eine aus drei Ziffernblätter bestehende Uhr. Das Uhrwerk wurde zu Pfingsten 2003 komplettiert und seitdem schlägt die Uhr zu jeder Viertelstunde.
Auf dem höchsten Punkt der Frauenkirche ragt das acht Meter hohe Turmkreuz in die Luft. Das heutige Kreuz realisierte ein Londoner Kunstschmied, dessen Vater als Pilot an den Bombardements auf Dresden beteiligt war. Aus diesem Grund trägt das von einem goldenen Strahlenkranz umgebene Zierwerk auch den Namen "Versöhnungskreuz" und ist ein Symbol für die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Großbritannien und Deutschland.
 | | Der Wiederaufbau wurde durch Spendengelder realisiert |  |
|  | | Die Frauenkirche vom Dresdner Rathausturm aus gesehen |  |
|  | | Stadtbildprägend: Der Kuppelbau der Frauenkirche |  |
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 | | Die Kuppel der Kirche ist 91 Meter hoch |  |
|  | | Die dunklen Sandsteine sind im Originalzustand |  |
|  | | Die Kuppel der Kirche steht für Besucher offen |  |
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Die unterhalb der eigentlichen Frauenkirche gelegene Unterkirche diente während der Bauarbeiten als Ort für Gottesdienste, Vorträge, Führungen und Konzerte. Bereits im Jahr 1996 geweiht, nutzten die Dresdner die kreuzförmigen Räumlichkeiten ab anno 1728 als Gruft. Da auch die Unterkirche den Bombenteppich des Jahres 1945 nicht unbeschadet überstand, wurde sie in den 1990er Jahren umfangreich saniert - Aus diesem Grunde vermitteln die Räume einen modernen Eindruck. Die zur Unterkirche gehörende Chorkapelle liegt direkt unter dem Altarraum der Frauenkirche und ist von zwei zeitgenössischen Skulpturen geschmückt. Besonders sehenswert ist der aus schwarzem Kalkstein geschaffene Altarstein und das moderne Kreuz. Die Unterkirche ist heute vor allem ein Ort der Stille und Andacht.
Besucher des barocken Innenraums der Frauenkirche sollten sich auf teils lange Wartezeiten einstellen und das Fotografierverbot mit Rücksicht auf die Gläubigen respektieren. Besonders an den Sommerwochenenden ist die Frauenkirche sowie der angrenzende, ebenfalls neu gestaltete Neumarkt 25 ein beliebter Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische. Von der Kuppel der Frauenkirche eröffnet sich zudem ein toller Blick über die Stadt sowie das Innere des Gotteshauses - Der Aufstieg ist jedoch nicht kostenlos.
Vor der Frauenkirche steht ein bronzenes Martin-Luther-Denkmal - Diese Statue stammt aus dem Jahr 1885 und überstand die Angriffe des Zweiten Weltkrieges fast unbeschadet.
 | | Die Aussichtspla. |  |
|  | | Stets gut besucht: Die Frauenkirche |  |
|  | | Ort der Andacht: Die Unterkapelle |  |
|  | | Eine der Dresdner Hauptsehens- würdigkeiten |  |
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